29. März 2026, 15 Uhr
Die Akkordeonistin Margit Kern und der Bratschist Axel Porath lassen musikalische Kostbarkeiten in besonderer Klangfarbe erklingen. Ihr Konzert lädt dazu ein, durch verschiedene musikalische Welten zu wandern und bekannte Werke neu zu entdecken.
In feinfühligen Transkriptionen bringen die beiden Künstler Kleinode der Liedkunst zum Leuchten. Für Akkordeon und Viola arrangiert, entfalten die Stücke ihre Wärme und Ausdruckskraft jenseits des gesungenen Wortes – und eröffnen eine neue, überraschende Perspektive auf vertraute Musik.
Im Zentrum steht Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“. Der Bach, das fließende Wasser, begleitet den Wanderer durch Hoffnungen, Sehnsüchte und Enttäuschungen und wird zum Spiegel seiner Gefühle.
Von dort führt das Programm in die Moderne: Werke von Toshio Hosokawa greifen die Verbindung von Natur und Klang auf. Atem, Wasser und Bewegung der Natur werden zu musikalischen Bildern, in denen sich östliche und westliche Klangwelten begegnen.
Intermezzi mit Liedern von John Dowland schlagen zudem eine Brücke zur frühen Liedkunst – einer Zeit, in der Instrumentalbearbeitungen gesungener Werke ganz selbstverständlich waren.
Ein Konzert voller Klangfarben, das Bekanntes neu hören lässt und zu einer besonderen musikalischen Reise einlädt.
Margit Kern, Akkordeon
Axel Porath, Bratsche
Der Eitritt ist frei.