Žarko Radić: ZEITENWENDE (bis auf Weiteres geschlossen)

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 15. März 2020, 11 Uhr (fällt aus)

Die Ausstellung ist bis auf Weiteres geschlossen.

Die Bilder von Žarko Radić sind gekennzeichnet durch einen variierten Dialog zwischen Figuration, Abstraktion und gegenständlicher Malerei. Fiktion und Realität vermischen sich ineinander und sind für die kraftvolle assoziative Formensprache des Künstlers richtungsgebend. Seine Werke sind Szenarien des öffentlichen Lebens. Sie wirken magisch und rätselhaft.

„Žara“ Žarko Radić präsentiert mit seinen Arbeiten ein visuelles Erlebnis seines künstlerischen Potenzials. Er übersetzt eigene Erfahrungen und Eindrücke in unterschiedlicher Weise in seine Bildwelten. Die hier präsentierte Werkauswahl vermittelt nicht nur einen umfangreichen Einblick in seine künstlerische Entwicklung, sondern thematisiert gleichzeitig einen Wendepunkt innerhalb seines Schaffens. Sowohl ältere Arbeiten von 2006, als auch aktuelle Werke von 2019/2020 sind hier nebeneinander zu sehen.

Die präsentierten Werke können als bedeutende Punkte im künstlerischen Schaffensprozess Žarko Radićs verstanden werden. Der Künstler bedient sich nicht nur informeller Gebilde und abstrakter Formen, auch gegenständliche Motive werden von ihm sicher in seine Bildwelten integriert. Das macht sein stetiges Streben, neue Formen zu entwickeln, deutlich. „Žara“ übersetzt die traditionelle Malerei mit neuen, digitalen Motiven und Techniken in die „Jetzt-Zeit“.

 

Schätze der Wunderkammer Kemnade

Das Kulturhistorische Museums Haus Kemnade präsentiert Schätze und neue Schenkungen aus der  Musikinstrumentensammlung Grumbt und der Ostasiatika-Sammlung Ehrich.

Zusammen mit dem Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V. hat das Haus seine „Wunderkammer“ geöffnet und präsentiert außergewöhnliche Instrumente,  ostasiatische Kunstobjekte und  kunsthandwerkliche Gegenstände des täglichen Lebens.

Seit langer Zeit erstmalig wieder zu sehen sind die großartigen Gobelins, die einst den Rittersaal schmückten.

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 27. Oktober, 11 Uhr

Musik:  Jessica Burri, Dulcimer.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Catwalk. Von Katzen, Hexen und Helden. Japanische Farbholzschnitte.

 

Informationen und Begleitprogramm:
Link zum Ausstellung-Flyer: Catwalk-Flyer 

Catwalk
Auf dem schmalen Steg ins Publikum präsentiert sich die Eitelkeit der Zuschauer, geschmeidig und katzenhaft.
Auf dem schmalen Grat zwischen Untergang und Sieg, zwischen Treue und Verrat erlischt das Leben der großen Helden.
Auf dem schmalen Weg von der Bühne in das Theater glänzen die Stars in den großen Monologen und den besonderen Posen ihrer Kunst.
Auf dem schmalen Grat zwischen Rache und Sühne, Liebe und Tod erfüllt sich in Selbstaufgabe das unausweichliche Schicksal.
Kurator Gerhard Philipp hat für die Ausstellung farbenprächtige Bilder des 19. Jahrhunderts ausgewählt, die einen ausdrucksstarken Einblick in die japanische Kultur und Mythologie geben. Die präsentierten Drucke greifen auf jenes kulturelle Wissen einer Zeit zu, das zugleich auch Grundlage der in Kemnade dauerhaft ausgestellten städtischen Sammlung Ehrich ist. Die Farbholzschnitte zeigen Szenen, vor deren Hintergrund eine Lebenswelt umbricht. Gerade das Japan des 19. Jahrhunderts erlebte durch seine Öffnung eine rasante Umwälzung.
Ein Katalog der Ausstellung ist im Museum erhältlich.
Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen
02324 30268
kemnade@bochum.de
November bis April: Dienstag – Sonntag 11 – 17 Uhr
Mai bis Oktober: Dienstag – Sonntag 12 – 18 Uhr
Eintritt frei

 
 

Ausstellung: Vom Instrument in die Konserve

Dr. Heinrich Brinkmöller-Becker

Heinrich Brinkmöller-Becker dokumentiert in seiner Ausstellung „Vom Instrument in die Konserve“ fotografisch eindrucksvoll den Weg von der Idee für ein Musikstück bis zum fertigen Tonträger – sei es die gute, alte Schallplatte, eine CD oder auch der Stream im Netz.
Die vom 8. Juli bis 2. September im Haus Kemnade gezeigten Aufnahmen stammen aus den legendären Bauer Studios in Ludwigsburg, die zu den ältesten noch bestehenden Tonstudios in Deutschland zählen. Seit sieben Jahrzehnten wird hier Musik aufgezeichnet und mittels moderner Technologie verewigt – auch Stars wie Peter Alexander oder Stevie Wonder haben hier schon Platten eingespielt.

Aber nicht nur die technologischen Hintergründe der Musikproduktion hat Brinkmöller-Becker eingefangen, es gibt auch hautnahe Einblicke in die Aufnahmesituation eines Albums: Das Kölner Jazz-Trio DuckTapeTicket ließ sich bei den Arbeiten zu „The Undreamt Oasis“ (2017) über die Schulter schauen.
Dabei sind dem Fotografen beeindruckende Schwarz-Weiß-Aufnahmen gelungen. Statt sich zwischen „live“ und „Konserve“ zu entscheiden gibt es einen Blick hinter die Kulissen, in die Meta-Ebene zwischen Kunst und High-Tech.

Ausgewählte Exponate aus der Schatzkammer des Studios ergänzen die Bilder von Brinkmöller-Becker und gewähren exemplarisch einen Blick in die Welt der Musikproduktion.

Vernissage: Sonntag, 8. Juli 2018, 11 Uhr