Der Magische Klang, 04.05-14.09.2014

Traditionelle Oboen aus aller Welt
Die Sammlung Schneider

4. Mai bis 14. September 2014 

 

Öffnungszeiten: Täglich von 12 bis 18 Uhr, montags geschlossen.
Führungen durch die Ausstellung durch Prof. Schneider finden am Sonntag den 6. Juli, 27. Juli und 17. August 2014 um 12:00 Uhr statt.

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich der Oboist Professor Christian Schneider mit Oboen der traditionellen Musik aus aller Welt. Mit seiner heute über 200 Instrumenten umfassenden Sammlung, die zu den weltweit bedeutendsten Spezialsammlungen zählt, hat er eine Dokumentation zu Musikkulturen geschaffen, die in heutiger Zeit im Verschwinden begriffen und aktuell bereits vom Aussterben bedroht sind.

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 4. Mai bis 14. September in Haus Kemnade, die auch mit der Sammlung Hans und Hede Grumbt eine einzigartige Kollektion von Musikinstrumenten beherbergen, zu sehen. 

Im Mittelpunkt der Oboengeschichte steht die Zurna, die vor etwa 1000 Jahren wohl in Persien entstand, später von den Turk-Völkern übernommen wurde und im Zuge der osmanischen Expansionen und des Islam in den gesamten Vorderen Orient, auf den Balkan, nach Nordafrika, und Richtung Osten über Zentralasien bis nach Indien und China gelangte. Nach Mitteleuropa kam sie mit den Kreuzfahrern und durch den Levante-Handel Venedigs und wurde so die Vorfahrin der modernen Oboe.

Die Sammlung Christian Schneider zeigt die Vielfältigkeit der Oboe in den Musikkulturen der Welt, auch die Entwicklung der europäischen Oboen wird an ausgewählten Instrumenten anschaulich. In dieser Vollständigkeit werden die traditionellen Oboen der Sammlung Schneider in der Ausstellung „Der magische Klang – Oboen aus aller Welt“ zum ersten Mal präsentiert. 

Die Ausstellung entstand auf Initiative des Fördervereins Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt eingetragener Verein in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum.

Der Eintritt ist frei.

 

Begleitende Veranstaltungen

15. August 2014, 20:00 Uhr, Haus Kemnade
Traditionelle Musik aus Armenien, Ensemble Geghart, Jerewan