Startseite arrow Haus Kemnade
Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V.
Menü
 Startseite
 Haus Kemnade
 Eheschließung
 Bauernhaus Museum
 Musikinstrumentensammlung
 Ostasiatische Sammlung
 Schatzkammer Kemnade
 Veranstaltungen
 Nutzungsbedingungen
 Impressum

Verein


Förderverein Haus Kemnade
und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V., Bochum



Links

Beachten Sie bitte auch unsere Hinweise zur Verlinkung externer Seiten (Nutzungsbedingungen)

Stiepeler Verein für Heimatforschung e.V.
Freundeskreis Vereinigte Pfingstblume

Schatzkammer Kemnade

 
 
 
Über Haus Kemnade

Haus Kemnade wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts auf den Ruinen des im Jahre 1589 abgebrannten ersten Hauses im Stil der Renaissance errichtet. Um 1780 wurde das Haus mit dem Gutshof, der Mauerbegrenzung, dem Graben und dem Wall erweitert. Dadurch entstand der Eindruck, Haus Kemnade sei eine Wasserburg. Anzeichen kriegerischer Nutzung lassen sich aber nicht erkennen. Diese Funktion hatte immer Burg Blankenstein. Der zum Haus Kemnade gehörende Wassergraben hat sich wohl eher zufällig mit dem Grundwasser des alten Ruhrarmes gefüllt.

Haus Kemnade war über viele Jahrhunderte Sitz der Gerichts- und Patronatsherren von Stiepel. In einem Lehnsbrief aus dem Jahre 1393 wird Wennemar Dücker als erster Lehnsherr beurkundet. Ihm folgte Dietrich von Romberg von 1410 bis 1414, danach war der Besitz in den Händen derer von der Recke, ab 1647 bis 1847 waren die von Syberg Herren auf Kemnade. Eine Schwester des letzten Erbherren von Syberg heiratete Friederich von Berswordt-Wallrabe, den Herrn von Haus Weitmar. Dadurch kam Haus Kemnade in den Besitz derer von Berswordt-Walrabe. Die Stadt Bochum kaufte 1921 das Haus mit ca. 500 Morgen Land von Baron Ludwig von Berswordt-Wallrabe.

Zu den wichtigsten kunsthistorischen Werken von Haus Kemnade zählen die Renaissancekamine, der Treppenaufgang, die Deckenornamente, die gotische Kapelle und das Syberger Epitaph.

Zum damaligen Besitz des Hauses Kemnade gehörte auch die schon in den lippischen Annalen 1474 erwähnte Mühle zu Stiepel. Das Gebäude stand rechtsseitig ca. 200 m flußabwärts von der Kemnader Brücke an der Ruhr. Nach verschiedenen Nutzungen u.a. als Kameradschaftsheim und Gaststätte wurde das Haus im Jahre 2002 abgerissen.

Haus Kemnade als Außenstelle des Museum Bochum, ist Heimat der Musikinstrumentensammlung Grumbt und der Ostasiatischen Sammlung Erich. Des weiteren beherbergt Haus Kemnade die Schatzkammer der Sparkasse Bochum  und  die Gastronomie Burgstuben Haus Kemnade. Der Rittersaal des Hauses wird von der Gastronomie, dem Förderverein und dem Museum Bochum für verschiedenste Veranstaltungen genutzt.

Führungen für Gruppen durch Haus Kemnade können unter Telefon 02324-30268 vereinbart werden.

Öffnungszeiten des Museum: Mai bis Oktober 12-18 Uhr, November bis April 11-17 Uhr, Montags geschlossen.

Adresse: An der Kemnade 10 in 45527 Hattingen Tel.: 02324 / 30268


 

 

 

Anfahrt: VRR-Linie CE 31, Haltestelle Haus Kemnade PKW: A43, Abfahrt Witten-Herbede, Wittener Str. rechts, An der Kemnade rechts. Parkplätze am Haus vorhanden.

Anzeige # 
 Datum Titel   Aufrufe
23 Sep  Bilder Haus Kemnade   1602
7 Nov  Literaturverzeichnis Haus Kemnade   1016
10 Nov  Innenausstattung Haus Kemnade   1387
<< Start < zurück 1 weiter > Ende >>
Ergebnisse 1 - 3 von 3