9. Kemnader Burgserenade

25. April 2005, 19:30 Uhr, Rittersaal Haus Kemnade
Bochumer Ensemble für Alte Musik.


Programm

Kommt, ihr G`spielen
Europäische Renaissancemusik und Lieder zum Mai

Selber Musik zu machen gehörte in der Renaissance zum Alltags- und Arbeitsleben (keine 35-Stunden-Woche!) und erst recht zu Feierabend, Feiertag und Gottesdienst. Die Fürsten besaßen oft einen enormen Bestand an Instrumenten., z.B. die Stuttgarter Hofkapelle 507 Blasinstrumente und 39 Geigen und Violen. Aber auch in den Bürgerhäusern gab es zahlreiche Instrumente, die auch jedem Gast zur Verfügung standen zur Teilnahme am häuslichen Musizieren. Die Vielfalt der Instrumente entstand zum nicht geringen Teil dadurch, dass z. B. Hirten aus Materialien, die ihnen zur Verfügung standen, eigene Instrumente erfanden.

Das Bochumer Ensemble für Alte Musik hat sich 1974 zusammengefunden, um sich in alter Manier ?nach Feierabend? dieser ?wichtigsten Nebensache? zu widmen. Nach und nach hat es sich immer mehr von dieser Musik und ihren Instrumenten erarbeitet. An Instrumenten werden verwendet: Blockflöten, Dulziane, Schalmei, Pommern, Gemshörner, Krummhörner, Sordune und Gamben. Das Angebot an Musik dieser Zeit ist so reichhaltig, dass das Ensemble mit immer anderen Programmen versucht hat, das Publikum an seiner Freude an der Renaissancemusik teilhaben zu lassen.



                                        Bochumer Ensemble für Alte Musik

Ulrike Diekmann, Elisabeth Friedrich, Ulrich Hose, Gerhard Maiwald, Ernst-Albrecht Plieg,

Karin Plieg

Als Gäste: Antje Barbara Plieg-Oemig, Wolf Christian Plieg

Instrumente: Blockflöten, Dulziane, Pommern,Krummhörner, Gemshörner, Gamben,

Viola d'amore.



Artikel aus der WAZ vom 26.5.2005 mit freundlicher Genehmigung des Autors.

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