Instrument des Monats Februar 2005

Handharmonika


Die Handharmonika ist ein auch noch heute weit verbreitetes Instrument vor allem der Volks- und Tanzmusik, das erst zu Beginn des 19.Jhd. entwickelt wurde. Es gehört zur Familie der Aerophone, das heißt, dass die Tonerzeugung mittels Luft erfolgt. Diese wird durch freischwingende, sogenannte Durchschlagzungen aus Metall geblasen. Je nachdem, ob beim Ziehen oder Zusammendrücken des Balges der gleiche oder ein unterschiedlicher Ton entsteht, handelt es sich um eine chromatische oder diatonische Harmonika. Die ersteren, meistens als Akkordeon bezeichnet, haben für das Spielen der Melodie eine Klaviatur. Sie wurden im Laufe der Zeit zu vollwertigen, professionellen Instrumenten entwickelt.

Die hier gezeigte diatonische Handharmonika wurde in Sachsen gebaut. Die Beschriftung in englischer Sprache lässt darauf schließen, dass sie für den Export gedacht war. Dies ist ein Zeichen für den damaligen hohen Standard der deutschen Instrumentenfabrikation. Man beachte hierzu auch die bunte Ausführung mit Blumenbordüren.

Auf der rechten Seite befinden sich 17 Knöpfe in 2 Reihen zum Spielen der Melodie. Hierdurch war die Zahl der spielbaren Tonarten sehr eingeschränkt. Insgesamt 5 Klappen auf der linken Seite sind für das Spielen des  Basses bestimmt. Die beiden auf der rechten Seite oben herausragenden Registerzüge beeinflussen die Bässe (z.B. Schwebeton oder Tremolo).

Wolfgang Bettzieche

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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