Instrument des Monats Juli 2005

Sansa aus Afrika



Foto: Andrea Grun


Der Sansa (Klimper) ist ein vor allem in Afrika weit verbreitetes Instrument. Er gehört der Instrumentenfamilie der Idiophone an. Dies sind Instrumente, bei denen der Ton durch Eigenschwingungen des Instrumentes, nicht also durch Schwingungen einer Membrane, einer Luftsäule oder einer Saite erzeugt wird. Die Tonerzeugung kann auf verschiedene Weise erfolgen z.B. durch Schlagen (Kastagnetten), Schütteln (Rasseln) oder Zupfen wie bei dem hier gezeigten Instrument.
Der Sansa hat eine Anzahl von Metall- oder auch Schilfrohrspänen, die an einem Brett oder Resonanzkasten angebracht sind. Die Späne bzw. Zungen werden von einer quergelegten Leiste an einem Ende festgehalten, während ihr anderes Ende frei schwebt und gezupft werden kann. Der Sansa wird gewöhnlich in der Hand gehalten oder auf den Schoß gelegt. Die Zungen werden mit den Daumen oder den Zeigefingern gezupft. Ihre Tonhöhe hängt von Ihrer Länge ab, die durch Verschiebung unter der Querleiste leicht verändert werden kann. Indem man die einzelnen Zungen mit Draht umwickelt kann ein summender Effekt erzielt werden.
Das hier gezeigte Instrument hat fünf Stahlzungen welche über zwei Stahlstege geführt sind. Sie sind mit einem doppelten Draht auf einer Holzplatte befestigt, die in einer halben Fruchtschale montiert ist. Es hat zwei Schalllöcher.


Wolfgang Bettzieche

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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