Instrument des Monats April 2006

Italienische Mandoline



Foto: Andrea Grune
Italienische Mandoline

In Verbindung mit der z.Zt. stattfindenden Ausstellung "Reiselust" (in Italien) wird in diesem Monat noch einmal eine Mandoline als ein typisch italienisches Instrument ausgestellt.

Sie ist ein in mehreren Bauformen existierendes Zupfinstrument der Lautenfamilie mit einem bauchigen, halb birnenförmigen, aus schmalen Holzspänen zusammengesetzten Schallkörper. Dieser ist jedoch tiefer gewölbt und normalerweise kleiner, als der einer Laute. Das ausgestellte Instrument gehört zu den sogenannten "Neapolitanischen Mandolinen" (italien.: mandolino napoletano) der verbreitetsten Mandolinenart. Bei dieser Bauform ist die Decke an ihrer breitesten Stelle unterhalb des Steges leicht abgeschrägt und hat ein großes offenes Schallloch. Wie viele andere hat auch dieses Instrument schöne Intarsienverzierungen. Der Schmetterling auf der Decke dient nicht nur zur Verzierung, sondern auch zum Schutz gegen Kratzer, die beim Spiel mit einem harten Plektrum entstehen können. Der kurze Hals hat Bünde und am 5.,7.,9. und 12. Bund  Bundmarken, die das Spiel von Quart, Quint, Sext und Oktave erleichtern. Er endet in einer leicht nach hinten geknickten Wirbelplatte mit hinterständigen Wirbeln. Die vier Doppelsaiten sind in Quinten, wie bei einer Violine, gestimmt. Sie werden entweder gezupft oder mit einem Plektron aus Schildpatt angerissen. Durch schnelles Hin- und Herbewegen entsteht dabei der charakteristische helle, rauschende Tremoloklang.

Wolfgang Bettzieche

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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