Instrument des Monats August 2006

Spieldosen

 

Daran, dass Spieldosen im Volksmund auch Spieluhren genannt werden, ist zu erkennen, dass diese Instrumente von Uhrenmachern entwickelt wurden. Die erste Spieldose baute wahrscheinlich 1796 der Schweizer Uhrenmacher A.Favre.

Sie haben ein mechanisches Musikwerk bei dem die Töne durch Anreißen von Metallzungen mittels Stiften einer rotierenden Metallscheibe oder Stiftwalze entstehen. Die oft auswechselbare Walze wird in der Regel durch ein aufziehbares Federwerk angetrieben. Die Metallzungen sitzen auf einem aus einer einzigen Stahlplatte gefertigten Stahlkamm. Ein Windflügelsystem sorgt für den gleichmäßigen Ablauf. Die Spieldauer hängt von der Größe des Instrumentes ab und dauert meist nur 30-60 Sekunden. Ausgehend von der Schweizer Uhrenindustrie erlebten die mechanischen Stahlkammspielwerke als Massenproduktion zur Verbreitung volkstümlicher Melodien, populärer Opernarien usw. ihre Blütezeit im 19.Jhd., aber auch heute sind sie noch sehr beliebt.

Die Vielfalt der Ausführungen ist an den ausgestellten Exemplaren zu erkennen:

1) Spieluhr in Form eines Konzertflügels

2) Spieluhr in Form eines Konzertflügels mit Tänzerin

3) Spieluhr in Form einer Pagode mit Zigarettenspender

4) Spieluhr in Form eines Hauses als Spardose

5) Kleine Kinderspieluhr

Wolfgang Bettzieche


Aktuelle Ausstellungen

24. September 2017 bis 14. Januar 2018
Umbruch im Königreich Stiepel
Von Luther zum Lutherhaus

Eröffnung: 24.09.2017, 11.30 Uhr im Burghof von Haus Kemnade mit den Posaunenchören Stiepel-Dorf und Stiepel-Haar.

Umfangreiches Begleitprogramm

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Veranstaltungen

Begleitprogramm

Sonntag, 12. November 2017, 11.00 Uhr
„kreuz“ - Performance zu Progrom und Verfolgung mit Lyrik (Heide Rieck) - Tanz (Deborah Heupel) und Musik (Christiane Conradt, Cello)
Eintritt: 10 €, erm. 8 €.

 

Das Erbe des Barock

Dienstag, 14. November 2017, 19:30 Uhr, Dorfkirche Stiepel

ILIOS-TRIO

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Begleitprogramm

Sonntag, 26. November 2017 11.00 Uhr
"Warum der Herr von Syberg die Religionsedikte in seiner Herrschaft nicht verkünden lassen wollte oder wie Konfessionen im 17. Jahrhundert miteinander auskamen, die sich nicht mochten"

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dieter Scheler.
Musik: Martin Junge (Laute)
Eintritt frei.


Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Sternenwunder“ - Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder mit dem Figurentheater Wilde Hummel.
Eintritt frei.


Sonntag, 10. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Vom Himmel hoch“ Weihnachtslieder aufgefrischt, für alle die mitsingen wollen.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €.

Sonntag, 14. Januar 2018  11.00 Uhr
„Und die Frauen, Herr Luther?“  - Eine Lesung mit Hella-Birgit Mascuhs.
Eintritt frei.

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