Instrument des Monats Juli 2007

Blasinstrumente aus Tibet



Foto: Andrea Grune

Blasinstrumente nennt man die umfangreiche Instrumentengruppe der Aerophone, die zur Tonerzeugung einen Luftstrom benutzen. Hierzu gehört auch die Orgel. Während diese aber zur Erzeugung des Luftstromes ein Gebläse hat, werden die Flöteninstrumente, die Trompeteninstrumente und die Rohrblattinstrumente mit dem menschlichen Atem zum Klingen gebracht.

Die Trompeteninstrumente haben eine sehr alte Geschichte. Sie wurden mit wechselnder Kompliziertheit in der ganzen Welt gefertigt und werden gegenwärtig, neben der Verwendung im normalen Symphonieorchester, vor allem bei rituellen und militärischen Anlässen aber auch zur Signalgebung verwendet.

Die Rohrblattinstrumente kamen aus dem Osten. Ihre Verbreitung ist geringer. Sie treten heute vor allem in Europa, Afrika und dem fernen Osten auf.

Das erste ausgestellte Instrument ist ein ?Zang Kang?, ein kleines unverziertes Längshorn aus Messing. Es hat einen Schmuckwulst in der Mitte und ein lippenstützartiges Trompetenmundstück.

Des weiteren ist eine ?Puja Muhali? zu sehen, ein oboenartiges Instrument aus Holz und Messing. Sie hat acht Grifflöcher, das Rohrblatt ist original.

 
Wolfgang Bettzieche

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