Instrument des Monats August 2007

Reproduktionsgerät - Plattenspieler

Die Reproduktion von Sprache und Musik erfolgt heute fast ausnahmslos elektronisch. Überwiegend werden CD-Scheiben verwendet, die mittels Laserstrahlen gelesen werden.

Die Anfänge der Wiedergabetechnik waren jedoch mechanisch. Die Idee, Töne aufzuzeichenen und festzuhalten, kam mehreren Männern zu gleicher Zeit am Ende des 19.Jhd. Neben dem Franzosen Charles Cross muß hier der Amerikaner Thomas A. Edison genannt werden. Sei erster Schallaufnehmer war ein Metallzylinder, der mit einer dünnen Folie umwickelt war. Die Schwingungen der Töne, die jemand in ein kleines Sprachrohr spreach, wurden über eine Nadel auf die Folie übertragen. Der Zylinder wurde mit einer anderen Nadel zurückgespielt. Diese Nadel hatte eine eigene Membrane und fuhr die Bewegungen der ersten Nadel in den Rillen nach. Emile Berliner, ein nach Amerika ausgewanderter Deutscher, ersetzte 1887 den Zylinder durch eine Platte und wurde so zum eigentlichen Erfinder des "Grammophons". Die Grammophone waren mit einem Federmotor ausgerüstet, der mit der hand aufgezogen wurde. Damit die ganze Familie zuhören konnte, wurde ein Schalltrichter aufgesetzt.

Die Aufnahmegeräte hatten ebenfalls Trichter, in die die Musiker hineinspielen mussten. Um dies zu vereinfachen, wurde, wie die hier neben dem Grammophon ausgestellte Geige zeigt, die Instrumente entsprechen umgebaut.

Wolfgang Bettzieche


Foto:Andrea Grune

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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