Instrument des Monat Januar 2008

Sitar aus Indien

Die Sitar ist eine Langhalslaute persischen Ursprungs. Heute wird sie vor allem in Indien gespielt und ist dort eines der bedeutendsten Konzertinstrumente der heimischen klassischen  Raga-Musik.



Seit der Einführung in Indien, wahrscheinlich zu Beginn des 16.Jhd., erfuhr sie mannigfaltige Wandlungen hinsichtlich Bauart, Saitenzahl und Stimmung. Das ausgestellte Instrument hat außer dem birnenförmigem Schallkörper noch einen zusätzlichen kleinen Resonator. Es hat 7 Melodiesaiten an 5 großen seitenständigen und 2 vorderständigen Wirbeln und 11 Resonanzsaiten an kleinen Flankenwirbeln. Die Saiten sind über 2 übereinander liegende Elfenbeinstege sowie einen Elfenbeinsattel und 13 Metallgleitbünde geführt. Sie werden mit einem Plektron gezupft. Bemerkenswert sind die Horneinlegearbeiten und die Schnitzereien.

Das klassische Raga-Ensemble besteht aus einer Sitar, einer Tambura, das ist eine Bordunlaute die nur Begleittöne spielt, und einer Tabla, einer kleinen Trommel.

Das Raga ist ein tonales Konzept, das einer vokalen und instrumentalen  Improvisation zugrunde liegt. Es hat charakteristische Tonfiguren in denen sich die Hierachie der Töne und kleine tonale Schattierungen ausprägen.  Ihnen sind u.a. Götter, Gestirne und Farben zugeordnet. Durch die Improvisation über die Eigentümlichkeiten eines Raga stimmt der indische Musiker seine Zuhörer und sich auf den Gefühlsgehalt eines Raga ein. Hierdurch soll ein Bezug zu den genannten außermusikalischen Bereichen hergestellt werden.

Wolfgang Bettzieche

Aktuelle Ausstellungen

24. September 2017 bis 14. Januar 2018
Umbruch im Königreich Stiepel
Von Luther zum Lutherhaus

Eröffnung: 24.09.2017, 11.30 Uhr im Burghof von Haus Kemnade mit den Posaunenchören Stiepel-Dorf und Stiepel-Haar.

Umfangreiches Begleitprogramm

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Veranstaltungen

Begleitprogramm

Sonntag, 12. November 2017, 11.00 Uhr
„kreuz“ - Performance zu Progrom und Verfolgung mit Lyrik (Heide Rieck) - Tanz (Deborah Heupel) und Musik (Christiane Conradt, Cello)
Eintritt: 10 €, erm. 8 €.

 

Das Erbe des Barock

Dienstag, 14. November 2017, 19:30 Uhr, Dorfkirche Stiepel

ILIOS-TRIO

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Begleitprogramm

Sonntag, 26. November 2017 11.00 Uhr
"Warum der Herr von Syberg die Religionsedikte in seiner Herrschaft nicht verkünden lassen wollte oder wie Konfessionen im 17. Jahrhundert miteinander auskamen, die sich nicht mochten"

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dieter Scheler.
Musik: Martin Junge (Laute)
Eintritt frei.


Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Sternenwunder“ - Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder mit dem Figurentheater Wilde Hummel.
Eintritt frei.


Sonntag, 10. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Vom Himmel hoch“ Weihnachtslieder aufgefrischt, für alle die mitsingen wollen.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €.

Sonntag, 14. Januar 2018  11.00 Uhr
„Und die Frauen, Herr Luther?“  - Eine Lesung mit Hella-Birgit Mascuhs.
Eintritt frei.

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