Instrument des Monats Mai 2008

Kesselgong aus Indonesien und Bechertrommel aus Indien




Der Gong ist bekannt als eine runde, metallene mehr oder weniger gebogene Scheibe die an den Rändern an einem Gestell hängt und mit einem Schlegel in der Mitte angeschlagen wird. Der stärkste Klang entsteht, im Unterschied zur Glocke, in der Mitte und wird zum Rand hin schwächer.

Das hier ausgestellte Instrument ist eine Sonderform und ähnelt einer Trommel in Sanduhrform. Es besteht aus Eisenguss, ist unten offen und hat oben eine überkragende Metallplatte. An den Seiten befinden sich vier henkelartige Griffe.

Trommeln sind in großer Vielfalt bekannt. Im Unterschied zu dem oben beschriebenen Kesselgong hat die Trommel zur Tonerzeugung je nach Bauart ein oder zwei gespannte Felle. Es gibt sie in zylindrischer, konischer oder auch in Form eines Fasses. Sie werden getragen oder auf den Boden gestellt.

Das hier ausgestellte Instrument ist eine Bechertrommel aus verzinktem Messing. Sie hat einen flachen, schalenartigen Korpus mit einem langen sich erweiterndem Hals. Die Hautdecke wird mit einem Metallwickelreifen und sechs Spannschrauben gespannt.

Bei beiden Instrumenten sei auf die schönen Verzierungen hingewiesen, die durch die Verwendung von Metall als Klangkörper möglich wurden.

Wolfgang Bettzieche

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