Instrument des Monats Oktober 2008

Panflöten

Die Panflöte lässt sich auf etwa 2000 Jahre vor Chr. zurückdatieren. In Europa wird sie nach dem griechischen Flussgott Pan benannt.



Auf der Flucht vor ihm wurde die Nymphe Syrinx in ein Schilfrohr verwandelt, aus dem sich Pan seine Flöte schnitt. Die Panflöte bezeichnet einen Flötentypus, bei dem mehrere grifflose Eintonflöten zusammengefügt sind. Es handelt sich vorwiegend um offene Längsflöten, deren untere Enden meistens geschlossen sind. Sie ist weltweit in einer großen Typenvielfalt verbreitet. Unterschiede bestehen in der Pfeifenzahl, die zwischen 3 und 30 schwanken kann, oder im Material, so gibt es solche aus Schilf, Bambus, Holz, Ton oder Stein, aber auch in der Bauweise wie floßartig, in Rechteck-, Trapez oder Flügelform, oder aber gebündelt, ein- oder zwei- und mehrreihig, verschnürt, verklebt, oder auch aus einem Stück gefertigt. Meist sind die Pfeifen der Länge und damit der Tonhöhe nach geordnet, doch begegnet man auch anderen Ordnungsprinzipien.

In der Zigeunermusik des Balkans ist die Panflöte seit dem 18. Jhd. besonders beliebt.

Hier ausgestellt sind eine Bambusflöte aus China mit 16 symetrisch angeordneten unten geschlossenen Längsflöten, die vor allem durch ihre bunte Bemalung auffällt. Dann eine Bambusflöte aus Bolivien mit 7 Längsflöten sowie ein Instrument unbekannter Herkunft aus verzinntem Messing bei dem die 20 Flöten nur durch einen verlöteten, querlaufenden Metallstreifen zusammengehalten werden.

 

Wolfgang Bettzieche

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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