Instrument des Monats März 2009

Cellone von Stelzner

Es hat immer wieder Versuche gegeben den Bau von Geigen zu reformieren.



Besonders interessant waren die Bemühungen des Wiesbadener Geigenbauers Alfred Stelzner, der um 1900 lebte. Er versuchte die Energie der im Geigenkörper schwingenden Luftmoleküle zu erhöhen, in dem er die Umrisslinien und Wölbungen der Instrumente auf die Kegelschnitte Ellipse und Parabel zurückführte. Dies führte zum Bau eines Tenorinstrumentes der Violotta sowie eines Baß-instrumentes der Cellone. Die Violotta hat ungefähr die Größe einer Viola, ist aber eine Oktave tiefer wie die Violine gestimmt. Die Cellone ist einem Violoncello ähnlich, jedoch zwei Oktaven tiefer wie eine Violine gestimmt. Die Violotta sollte vor allem als Repäsentant der Tenorstimme die oft von Komponisten empfundene Lücke zwischen Viola und Violoncello ausfüllen. Die Streichinstrumentenfamilie bestand damit aus Violine, Viola, Violotta, Violoncello und Cellone jeweils in G-oder C-Stimmung. Dadurch war der für das Komponieren notwendige Tonbereich lückenlos abgedeckt.

Für diese Instrumente wurde auch eigene Literatur komponiert. So gibt es ein Streichquintett von F.Draeseke und ein Streichsextett von A.Krug. M.v.Schillings verwendete sie in einer seiner Opern.

Obwohl von Künstlern wie Ysaye und Massenet gut beurteilt, haben sich die Violotta und die Cellone nicht durchsetzen können.

Wolfgang Bettzieche

Aktuelle Ausstellungen

24. September 2017 bis 14. Januar 2018
Umbruch im Königreich Stiepel
Von Luther zum Lutherhaus

Eröffnung: 24.09.2017, 11.30 Uhr im Burghof von Haus Kemnade mit den Posaunenchören Stiepel-Dorf und Stiepel-Haar.

Umfangreiches Begleitprogramm

Weiterlesen ...

Veranstaltungen

Begleitprogramm

Sonntag, 12. November 2017, 11.00 Uhr
„kreuz“ - Performance zu Progrom und Verfolgung mit Lyrik (Heide Rieck) - Tanz (Deborah Heupel) und Musik (Christiane Conradt, Cello)
Eintritt: 10 €, erm. 8 €.

 

Das Erbe des Barock

Dienstag, 14. November 2017, 19:30 Uhr, Dorfkirche Stiepel

ILIOS-TRIO

Weiterlesen...

Begleitprogramm

Sonntag, 26. November 2017 11.00 Uhr
"Warum der Herr von Syberg die Religionsedikte in seiner Herrschaft nicht verkünden lassen wollte oder wie Konfessionen im 17. Jahrhundert miteinander auskamen, die sich nicht mochten"

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dieter Scheler.
Musik: Martin Junge (Laute)
Eintritt frei.


Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Sternenwunder“ - Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder mit dem Figurentheater Wilde Hummel.
Eintritt frei.


Sonntag, 10. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Vom Himmel hoch“ Weihnachtslieder aufgefrischt, für alle die mitsingen wollen.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €.

Sonntag, 14. Januar 2018  11.00 Uhr
„Und die Frauen, Herr Luther?“  - Eine Lesung mit Hella-Birgit Mascuhs.
Eintritt frei.

Archiv

Hier geht es zu unserem Veranstaltungsarchiv

Foerderverein Haus Kemnade, Powered by Webdesign-Glathe