Instrument des Monats Mai 2009

Klarinetten

Die Klarinette wurde erst zu Beginn des 17.Jhd. aus einem französischen Instrument, dem Chalumeaux (Schalmei) entwickelt.

Klarinette

Sie ist damit das jüngste der heute im Orchester verwendeten Holzblasinstrumente. Dort wird sie solistisch und als Tutti-Instrument eingesetzt. Ab dem 18.Jhd. entstand für sie eine umfangreiche Solokonzert- und Kammermusikliteratur.

Durch ihre vielseitigen musikalischen Möglichkeiten erweiterte sich ihre Anwendung jedoch schnell. So finden wir sie heute auch auf den Gebieten der Volks- und Militärmusik, der Jazzmusik und der hebräischen Klezmermusik.

Im Gegensatz z.B. zu der konisch gebohrten Blockflöte erklingt beim Überblasen der zylindrisch gebohrten Klarinette nicht die Oktave sondern die Duodezime (Quinte). Dies erfordert ein kompliziertes Klappensystem, das beginnend mit drei Klappen immer weiter entwickelt wurde.

Hier ausgestellt ist nun erstens eine Klarinette von ca.1730. Sie hat nur drei Klappen. Am Mundstück kann man erkennen, dass sie für das "Übersichblasen", d.h. das Rohrblatt war oben, eingerichtet war. Heute ist es immer unten.  
Das unterste Loch war doppelt gebohrt, so dass jede Hand beim Spielen die untere sein konnte. Das nicht benutzte Loch wurde mit einem Stopfen verschlossen.- Zweitens ist eine Sonderform der Klarinette, eine sogenannte "Liebesklarinette" von ca.1830 ausgestellt.

Diese tiefer gestimmte Klarinette mit dem eiförmigen Schallbecher hat einen besonderen weichen und dunklen Klang. Sie ist heute nicht mehr im Gebrauch. Ihr genauer Anwendungsbereich ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wurde sie vor allem in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz verwendet.

Wolfgang Bettzieche

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24. September 2017 bis 14. Januar 2018
Umbruch im Königreich Stiepel
Von Luther zum Lutherhaus

Eröffnung: 24.09.2017, 11.30 Uhr im Burghof von Haus Kemnade mit den Posaunenchören Stiepel-Dorf und Stiepel-Haar.

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„kreuz“ - Performance zu Progrom und Verfolgung mit Lyrik (Heide Rieck) - Tanz (Deborah Heupel) und Musik (Christiane Conradt, Cello)
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Das Erbe des Barock

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"Warum der Herr von Syberg die Religionsedikte in seiner Herrschaft nicht verkünden lassen wollte oder wie Konfessionen im 17. Jahrhundert miteinander auskamen, die sich nicht mochten"

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dieter Scheler.
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„Sternenwunder“ - Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder mit dem Figurentheater Wilde Hummel.
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