Instrument des Monats Juli 2009

Mandoline aus Italien

Die hiesige Instrumentensammlung enthält mehrere zum Teil handwerklich sehr schön gearbeitete Mandolinen. Daher sei in diesem Monat noch einmal eines dieser Instrumente ausgestellt.



Instrumente in der Form einer Mandoline sind vereinzelt schon aus dem 15.Jhd. belegt. Die hier gezeigte Bauart entstand in der Mitte des 17.Jhd. in Italien.

Sie ist die am meisten verbreitete und wird die "Neapolitanische Mandoline" genannt. Daneben gab es aber in Italien auch die "Florentinische"-, die "Paduanische"-, die "Sienische"- und die "Mailändische"- Mandoline.

Außerhalb Italiens entstand die "Portugiesische"-Mandoline mit nur leicht gewölbten Boden und die "Deutsche"- Mandoline mit flachem Boden.

Die Neapolitanische Mandoline hat einen tief gewölbten, halb birnenförmigen, aus schmalen Spänen zusammengesetzten Bauch. Im Unterschied zu der zur gleichen Instrumentenfamilie gehörenden Laute ist er tiefer gewölbt und meistens kleiner.

Die vier Doppelsaiten aus Metall sind wie bei einer Violine in Quinten gestimmt und werden mit einem Plektrum aus Schildpatt angerissen.

In der Kunstmusik spielt die Mandoline eine untergeordnete Rolle. Es gibt jedoch Kompositionen von Vivaldi, Beethoven und anderen. In der Volksmusik hat sie aber große Bedeutung erlangt. Hier wird sie sowohl als Soloinstrument wie auch als Orchesterinstrument verwendet.

Man achte bei dem ausgestellten Instrument auf die kunstvoll geschmückte Decke.

Wolfgang Bettzieche

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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