Instrument des Monats Juli 2009

Mandoline aus Italien

Die hiesige Instrumentensammlung enthält mehrere zum Teil handwerklich sehr schön gearbeitete Mandolinen. Daher sei in diesem Monat noch einmal eines dieser Instrumente ausgestellt.



Instrumente in der Form einer Mandoline sind vereinzelt schon aus dem 15.Jhd. belegt. Die hier gezeigte Bauart entstand in der Mitte des 17.Jhd. in Italien.

Sie ist die am meisten verbreitete und wird die "Neapolitanische Mandoline" genannt. Daneben gab es aber in Italien auch die "Florentinische"-, die "Paduanische"-, die "Sienische"- und die "Mailändische"- Mandoline.

Außerhalb Italiens entstand die "Portugiesische"-Mandoline mit nur leicht gewölbten Boden und die "Deutsche"- Mandoline mit flachem Boden.

Die Neapolitanische Mandoline hat einen tief gewölbten, halb birnenförmigen, aus schmalen Spänen zusammengesetzten Bauch. Im Unterschied zu der zur gleichen Instrumentenfamilie gehörenden Laute ist er tiefer gewölbt und meistens kleiner.

Die vier Doppelsaiten aus Metall sind wie bei einer Violine in Quinten gestimmt und werden mit einem Plektrum aus Schildpatt angerissen.

In der Kunstmusik spielt die Mandoline eine untergeordnete Rolle. Es gibt jedoch Kompositionen von Vivaldi, Beethoven und anderen. In der Volksmusik hat sie aber große Bedeutung erlangt. Hier wird sie sowohl als Soloinstrument wie auch als Orchesterinstrument verwendet.

Man achte bei dem ausgestellten Instrument auf die kunstvoll geschmückte Decke.

Wolfgang Bettzieche

Aktuelle Ausstellungen

24. September 2017 bis 14. Januar 2018
Umbruch im Königreich Stiepel
Von Luther zum Lutherhaus

Eröffnung: 24.09.2017, 11.30 Uhr im Burghof von Haus Kemnade mit den Posaunenchören Stiepel-Dorf und Stiepel-Haar.

Umfangreiches Begleitprogramm

Weiterlesen ...

Veranstaltungen

Begleitprogramm

Sonntag, 12. November 2017, 11.00 Uhr
„kreuz“ - Performance zu Progrom und Verfolgung mit Lyrik (Heide Rieck) - Tanz (Deborah Heupel) und Musik (Christiane Conradt, Cello)
Eintritt: 10 €, erm. 8 €.

 

Das Erbe des Barock

Dienstag, 14. November 2017, 19:30 Uhr, Dorfkirche Stiepel

ILIOS-TRIO

Weiterlesen...

Begleitprogramm

Sonntag, 26. November 2017 11.00 Uhr
"Warum der Herr von Syberg die Religionsedikte in seiner Herrschaft nicht verkünden lassen wollte oder wie Konfessionen im 17. Jahrhundert miteinander auskamen, die sich nicht mochten"

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dieter Scheler.
Musik: Martin Junge (Laute)
Eintritt frei.


Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Sternenwunder“ - Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder mit dem Figurentheater Wilde Hummel.
Eintritt frei.


Sonntag, 10. Dezember 2017, 11.00 Uhr
„Vom Himmel hoch“ Weihnachtslieder aufgefrischt, für alle die mitsingen wollen.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €.

Sonntag, 14. Januar 2018  11.00 Uhr
„Und die Frauen, Herr Luther?“  - Eine Lesung mit Hella-Birgit Mascuhs.
Eintritt frei.

Archiv

Hier geht es zu unserem Veranstaltungsarchiv

Foerderverein Haus Kemnade, Powered by Webdesign-Glathe