Wie der Westen nach Japan kommt

28. Juni 2015, 15.30 Uhr, Haus Kemnade

Vortrag von Gerhard F. Philipp 
Begleitende Veranstaltung zur Ausstellung "Geishas - Dirnen - Kurtisanen"

Der Sammler und Kurator der Ausstellung „Geishas – Dirnen – Kurtisanen“ geht anhand zahlreicher Karikaturen und Farbholzschnitte der Frage nach, wie der Westen nach Japan kam. 

Die Flotte der „Schwarzen Schiffe“ unter dem amerikanischen Commodore Matthew Perry läuft 1854 unbehelligt in die Bucht von Edo, dem heutigen Tokyo, ein. Nach über 200 Jah- ren wird die Öffnung Japans erzwungen und das Handelsmonopol der Holländer gebro- chen. Perry schließt mit den Behörden die „Un- gleichen Verträge“ ab. Kernpunkt der „Unglei- chen Verträge“ ist in erster Linie die Regelung von Privilegien der Weißen auf Kosten der als unzivilisiert geltenden Asiaten. Die Verträge werden von Russland, England, Frankreich und dem Deutschen Reich übernommen. Als neuer Handelsstützpunkt wird Yokohama aus- gebaut. 

Mit den Schiffen, die Yokohama jetzt anlaufen, kommen keine Kulturreisenden. Der Bischof von Hong Kong nennt die Bewohner ordnungs- feindliche Elemente kalifornischer Abenteurer, portugiesische Desperados und den morali- schen Schutt europäischer Nationen. Für den Vertreter Großbritanniens sind sie der Ab- schaum der Menschheit. 

Wie sehen die Japaner die Fremden?
Welche politischen Folgen ergeben sich aus den neuen Kontakten?
Wie gehen die neuen „Gäste“ mit der für sie so fremden Kultur um? 

Diese Fragen beantwortet der Vortrag von Gerhard F. Philipp mit vielen Bildbeispielen am 28. Juni um 15:30 Uhr im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade in der Ausstellung „Geishas, Dirnen, Kurtisanen“. 

Eine Veranstaltung des Fördervereins Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V. und
Kulturbüro und Kulturhistorische Museen der Stadt Bochum

              

 

Veranstaltungen

Begleitprogramm

28.01.2018 - 17.00 Uhr
„Die Kunst der Entartung“ - Gypsy Swing und die Moderne. 
Konzert-Lesung zum TAG DER BEFREIUNG mit dem ArtTone Trio sowie Chris Hopkins‘ Gypsy Swing Trio. Eintritt 10 €
Ort: Christuskirche Bochum | Platz des Europäi- schen Versprechens 1 

 

07.02.2018 - 20.00 Uhr 
RITUAL-Sonderausgabe
Klavierabend mit Wer- ken von Béla Bartók, Pavel Haas und Gideon Klein, gespielt von Susanne Frenzel-Wohlgemuth. Einführung Christiane Conradt.
Ort: ROTTSTR5 H.O.F. | Rottstr. 5 | Bochum 

 

08.02.2018 - 19.00 Uhr
„Perlgrauer Liebesgesang“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Bochum-Her- ne-Hattingen und der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kuratoren- führung durch die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Jüdische Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen | Erich-Mendel-Platz 1 | Bochum 

 

09.02.2018 - 19.00 Uhr
„Es brennt. Die Zeit. Sanft. Im Ohr“
Kammermusikkonzert verfemter Komponisten in Koope- ration mit der Stiftung Lichterfeld. Für Besucher des Konzertes besteht um 16 Uhrdie Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kurato- renführung durch die Ausstellung „Das verdäch- tige Saxophon!“. 
Eintritt 12 €, erm. 6 €. Wegen des begrenzten Platzangebotes nur Vorverkauf: www.christuskirche-bochum.de/tickets
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade An der Kemnade 10 | Hattingen 

 

18.02.2018 - 11 Uhr
„Ursula & Esther“
Lesung mit musikalischer Umrahmung (Gitarre). Dr. Anja Liedtke liest
aus eigenen Werken.
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

25.02.2018 - 11 Uhr
Die CHarmonists
Musik der Comedian Harmonists. 
Eintritt 5 €
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

 

04.03.2018 - 11 Uhr
„Zeilensprünge / Zeitensprünge“
Lyriklesung mit H. D. Gölzenleuchter. Musikalische Umrahmung Marielen Laufenberg-Simmler (Klavier).
Ort: Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade 

Archiv

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