Gamelan

11. September 2005, 20:00 hr, Haus Kemnade
Begleitkonzert der Ausstellung "Quer durch Asien"
Kölner Gamelan-Gruppe Kyai Sabda
Leitung: Bettina Sahrmann, Rautenstrauch - Joest-Museum Köln

 Im Jahre 1997 erwarb das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde einen Gamelan: Gongs, Kesselgongs, große Xylophone und Metallophone und Trommeln bilden ein eindrucksvolles Instrumentarium.  Im Umkreis des Museums entstand um die Musikerin und Musikpädagogin Bettina Sahrmann das Ensemble _Kyai Sabda_, das die Instrumente zum Klingen bringt und die javanische Musik kompetent realisiert. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter des Konzertes ist die Musikschule gemeinsam mit dem ‑Verein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V._, dem Museum Bochum und der Volkshochschule Bochum.

Gamelan-Musik
Das javanische _Gamelan_ bedeutet _etwas mit den Händen tun_. Gamelanmusik ist die traditionelle Orchestermusik der indonesischen Inseln Java und Bali. Bei genauem Hinhören unterscheidet sich der balinesische Stil erheblich vom javanischen. Balinesische Gamelan-Musik zeichnet sich durch rasante Tempi und Tempowechsel aus. Der javanische Musikstil ist ruhig und gemessen. Der Kölner Gamelan Kyai Sabda stammt aus Zentraljava.
Gamelan-Musik hat in Indonesien in erster Linie kultische Bedeutung: Sie erklingt bei Familienfeierlichkeiten, bei alljährlich wiederkehrenden Festen und bei besonderen Gelegenheiten, sowohl im Dorf (z.B. nach der Reisernte), als auch in der Stadt (z.B. vor einer Rede des Sultans). Gamelan-Musik wird konzertant gespielt, ist aber vor allem Begleitmusik zu Tanz und Schattentheater, dem _wayang kulit_, dessen Aufführungen eine ganze Nacht lang dauern. Ein kompletter Gamelan umfasst ca. 40 Instrumente: Gongs, Kesselgongspiele und Metallophone, deren Klangkörper aus Bronze geschmiedet sind, sowie Felltrommeln, Xylophone, Bambusflöten, Zithern und eine Spießgeige. Gong, kempul,  kethuk, sarong, kendhang, bonang, gambang - so lauten ihre klangvollen Namen. Chor- und Sologesang runden das Klangbild ab. Bei einem vollständigen Ensemble sind die meisten Instrumente in den beiden auf Java gebräuchlichen Tonskalen vorhanden: slendro und pelog. Der Umfang eines Gamelan umfasst stolze sieben Oktaven.

Mehr: www.sahrmann-gamelan.de

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Eintritt frei.


Sonntag, 10. Dezember 2017, 11.00 Uhr
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Eintritt: 5 €, erm. 3 €.

Sonntag, 14. Januar 2018  11.00 Uhr
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Eintritt frei.

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