Musikinstrumente der Völker - Ausstellungseröffnung am 03.11.2013

3. November ab 12 Uhr
Selten gezeigte außereuropäische Musikinstrumente werden ab dem 3. November auf Haus Kemnade präsentiert.

"Musikinstrumente der Völker", lautet das Motto der neuen Ausstellung, die erneut ehrenamtlich von Aktiven des Fördervereins Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt erarbeitet worden ist. Im Mittelpunkt stehen dabei bislang nicht gezeigte außereuropäische Musikinstrumente sowie europäische Volksmusikinstrumente aus dem reichen Fundus der Musikinstrumentensammlung Grumbt.

Nachdem Hans und Hede Grumbt 1973 ihre umfangreiche Instrumentensammlung der Stadt Bochum geschenkt hatten, begannen sie mit dem Aufbau einer weiteren Sammlung, in deren Mittelpunkt Volksmusikinstrumente standen. Nach gut zwei Jahren konnten sie bereits mehr als 250 Instrumente aus Europa, Asien, Afrika und Amerika der Öffentlichkeit in einer ersten Ausstellung unter dem Motto "Musikinstrumente der Völker" präsentieren..

Hans Grumbt lagen vor allem Erhalt und Dokumentation authentischer Zeugnisse im Verschwinden begriffener Volkskulturen am Herzen. Bis zu seinem Lebensende forschte er zu diesem Thema und legte auch ein umfangreiches Archiv an. Alles hat mittlerweile seinen Platz auf Haus Kemnade und wird dort ehrenamtlich vom Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V. betreut. Auf Initiative des Fördervereins wurden bereits 2005 und 2007 bis zu dem Zeitpunkt öffentlich nicht zugängliche außereuropäische Instrumente musikwissenschaftlich bearbeitet und in zwei Ausstellungen präsentiert. "Quer durch Asien" zeigte "verborgene Schätze der Sammlung Grumbt, während "Quer durch Afrika" den Schwerpunkt auf "Musikinstrumente fremder Kulturen" gelegt hatte.

Benjamin Stein wird zur Ausstellungseröffnung am 3. November ab 12 Uhr auf verschiedenen exotischen Instrumenten wie Santur, Tar und Dotar aus Persien, der afghanischen Rebab, der kurdischen Tambur und der Oud, die in zahlreichen Ländern zu finden ist, musizieren. Neben traditionellen Stücken spielt er eigene Kompositionen und Improvisationen.

Bis zum 15. Februar 2014 ist die Ausstellung auf Haus Kemnade, einem der schönsten alten Adelssitze an der Ruhr, zu sehen. Bei freiem Eintritt kann sie täglich (außer montags) von 11 bis 17 Uhr besucht werden.

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