Sax Sounds - Finissage

7. April 2013, 16:00 Uhr, Haus Kemnade
Zum Abschluss der Ausstellung "Sax Sounds - die Welt der Saxophone"

Herr Brinkmöller-Becker führt durch die Ausstellung.
Die Werkstatt wird "geöffnet".  Herr Diehl 
ist anwesend. Ab 17 Uhr spielt Hartmut Beifuß, Saxophon.

Hartmut Beifuss: "small(s) talk about Sax??" Das Saxophon ist ein "sprechendes" Instrument: Mein Instrument. - Es ist im Jazz zuhause. Es stellt Melodien vor,fabuliert Geschichten, formt und verändert.Manchmal rauh und spröde, dann wieder sanft und einschmeichelnd : eine höchst individuelle Stimme in einer Combo oder einer Bigband.
Durch das Saxophon zu sprechen,mit Freunden zu kommunizieren ist mein musikalisches Ideal.
Die Songs aus dem "Great american songbook" der 30er und 40er Jahre sind die Basis vieler Erkundungen durch die Stilarten des Jazz: Mit meinen Kollegen von den "small stars" haben wir uns insbesondere dem swing-Zeitalter genähert .Eingängigen Jazz-Schlagern also, die in Musicals und Broadway-shows entstanden sind und über mehrere Jahrzehnte ihren Charme bewahren konnten.
In einer Ausstellung, in der das Saxophon im Mittelpunkt steht, ist es eine Chance ,diese Stimme sprechen zu lassen :ich freue mich auf "small(s) talk about Sax !"

Beifuss 

Hartmut Beifuß

ehemaliger Bildredakteur der WAZ in Bochum: schon in frühester Jugend jazzbegeistert. Gitarre und Klarinette im Selbststudium. Mitbegründer der legendären "Jazzwanne". Nach jahrzehntelanger (durch berufliche Verpflichtungen erzwungen) musikalischer Abstinenz dann der Neustart mit Alt- und Tenorsaxophon.- Workshops in London (Jamey Aebersold) und Polen, dazu sessionsund Auftritte mit den "small stars" sind Inspiration und Herausforderung auch mit 70?.

 Saxophonbau ? ein traditionelles Handwerk seit mehr als 150 Jahren-

Die grundsätzlichen Fertigungsschritte beim Bau von Saxophonen haben sich seit Erfindung dieses Holzblasinstrumentes durch Adolphe Sax (Patentierung im Jahre 1846) kaum geändert. Selbstverständlich werden heutzutage bei der Neufertigung auch Maschinen eingesetzt, z.B. um die Tonlöcher zu ?ziehen? (diese wurden ursprünglich aufgelötet) bei der täglichen Instandhaltungs-, Reparatur- oder Generalüberholungsarbeit sind die handwerklichen Fertigkeiten des Instrumentenbauers jedoch heute noch genau wie zu Beginn des Saxophonbaues.

Reiner Maria Diehl

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